Neues vom Versickerungsbecken

Versickerungsbecken nordwestlich Ziegelbach

Es hat sich etwas getan. Nach einer Besprechung auf dem Landratsamt Ravensburg wurde die Gemeinde Bad Wurzach verpflichtet vor Umsetzung der geplanten Sanierung des Beckens eine Biotopkartierung und eine artenschutzrechtliche Untersuchung durchzuführen. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen ist im Herbst 2020 zu rechnen. Danach wird über das weitere Vorgehen beraten.

Es geht los

Ab heute greift die Zusatzvereinbarung zum Fischereipachtvertrag am Rohrsee. Wir werden nun jeden Tag nach Jungvögeln Ausschau halten und bei Erfolg den Fischer benachrichtigen. Dieser wird dann gezielt seine Reusen ausbringen um die Hechte im Bereich der Jungvögel abzufangen. Die gefangenen Hechte werden untersucht und danach verwertet.

Es bewegt sich was

Es hat zwar etwas gedauert aber nun ist eine überaus ausführliche und informative Antwort des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden Württembergs auf den offenen Brief der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Wurzacher Becken und der BI Wurzacher Becken bezüglich des Konflikts zwischen fischereilicher Nutzung und Vogelschutz am Rohrsee eingegangen (s.u.). Jetzt bleibt zu hoffen, dass die im Schreiben angedeuteten Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden.

Runder Tisch

So langsam kommt etwas Dynamik in die von uns angestoßene Diskussion um den Rohrsee. Nun hat sich der Pächter in der Schwäbischen Zeitung vom 07.03.19 zu Wort gemeldet (s.u.) Eine ordnungsgemäße gewerbliche Fischnutzung ist nun mal nicht dem Schutzziel zu vereinbaren. Dafür kann der Fischer nichts. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Versäumnisse sehen wir eher beim Landesbetrieb Vermögen und Bau und dem Regierungspräsidium Tübingen. Vielleicht wäre mal ein runder Tisch eine runde Sache.

Ortstermin mit Regio TV

Bei bestem Wetter gab’s gestern einen Ortstermin mit Regio TV am Rohrsee. Dort konnten wir noch einmal unsere Argumente und unsere Haltung gegenüber einer gewerblichen Fischereinutzung vorbringen. Nächste Woche soll der Beitrag dann gesendet werden. Vorab will die Redakteurin noch versuchen Herrn Jung vor die Linse zu bekommen.