Rechtsgutachten beauftragt

Unberührter Hochmoorbereich des Wurzacher Rieds

Nun sind sie raus, die Vorranggebiete für Windenergieanlagen. Zwar erst im Entwurfstadium und noch nicht rechtssicher aber eine erste Weichenstellung ist gemacht. Dennoch können die in der Planung weit fortgeschrittenen Anlagen im „Hummelluckenwald“ und im „Alttaner Wald“ weiter geplant und auch außerhalb der Vorranggebiete gebaut werden. Deshalb haben wir zum Schutz des Wurzacher Beckens und zur Sicherung des Europadiploms des Wurzacher Riedes einen Rechtsanwalt mit der Erstellung eins Rechtsgutachtens beauftragt.

Nicht ganz durchdacht?

Tor zum Haidgauer Torfwerk

Seit Jahren ist die Errichtung eines Aussichtsturmes im Wurzacher Ried im Gespräch. Als Standort wird das ehemalige Haidgauer Torfwerk favorisiert. Dieser liegt allerdings im Naturschutzgebiet und negative Auswirkungen auf eigentlich geschützte Tierarten sind nicht auszuschließen. Das kann eigentlich nicht sein! Deshalb haben die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Wurzacher Becken und die Bürgerinitiative Wurzacher Becken eine gemeinsame Stellungnahme zu dem geplanten Standort im Haidgauer Torfwerk verfasst.

Mut

Blick über den Altdorfer Wald

Wir wünschen Allen ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr. Auch im kommenden Jahr wird die Zerschneidung unserer Landschaft massiv fortschreiten und sich damit das Artensterben beschleunigen. Dagegen anzugehen und nicht alles zu glauben was unsere Regierung meint, braucht Mut. Mut den Franz von Assisi schon im frühen Mittelalter von seinen Mitmenschen eingefordert hat.

Hauptversammlung 2021

Fassungslose Rostgänse vor einem Neubaugebiet

Aufgrund der aktuellen Coronaentwicklung werden wir versuchen die Hauptversammlungen von 2020 und 2021 im Herbst diesen Jahres durchzuführen.

Stadtverwaltung handelt absprachewidrig

Entgegen den Vorgaben des Landratsamts Ravensburg versucht die Stadtverwaltung Bad Wurzach Tatsachen zu schaffen. Still und heimlich hat sie in den Wintermonaten den Damm des Versickerungsbeckens abgedichtet und die trockenfallende Überflutungsfläche gemäht. Die vom Landratsamt angeordnete Biotopkartierung und die artenschutzrechtiche Untersuchung sollen so gezielt unterlaufen werden.

Inzwischen hat das Landratsamt die Stadtverwaltung aufgefordert , den ursprünglichen Zustand der Überflutungsfläche wieder herzustellen.

Neues vom Versickerungsbecken

Versickerungsbecken nordwestlich Ziegelbach

Es hat sich etwas getan. Nach einer Besprechung auf dem Landratsamt Ravensburg wurde die Gemeinde Bad Wurzach verpflichtet vor Umsetzung der geplanten Sanierung des Beckens eine Biotopkartierung und eine artenschutzrechtliche Untersuchung durchzuführen. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen ist im Herbst 2020 zu rechnen. Danach wird über das weitere Vorgehen beraten.

Es geht los

Ab heute greift die Zusatzvereinbarung zum Fischereipachtvertrag am Rohrsee. Wir werden nun jeden Tag nach Jungvögeln Ausschau halten und bei Erfolg den Fischer benachrichtigen. Dieser wird dann gezielt seine Reusen ausbringen um die Hechte im Bereich der Jungvögel abzufangen. Die gefangenen Hechte werden untersucht und danach verwertet.

Es bewegt sich was

Es hat zwar etwas gedauert aber nun ist eine überaus ausführliche und informative Antwort des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden Württembergs auf den offenen Brief der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Wurzacher Becken und der BI Wurzacher Becken bezüglich des Konflikts zwischen fischereilicher Nutzung und Vogelschutz am Rohrsee eingegangen (s.u.). Jetzt bleibt zu hoffen, dass die im Schreiben angedeuteten Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden.

Runder Tisch

So langsam kommt etwas Dynamik in die von uns angestoßene Diskussion um den Rohrsee. Nun hat sich der Pächter in der Schwäbischen Zeitung vom 07.03.19 zu Wort gemeldet (s.u.) Eine ordnungsgemäße gewerbliche Fischnutzung ist nun mal nicht dem Schutzziel zu vereinbaren. Dafür kann der Fischer nichts. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Versäumnisse sehen wir eher beim Landesbetrieb Vermögen und Bau und dem Regierungspräsidium Tübingen. Vielleicht wäre mal ein runder Tisch eine runde Sache.